FAQ - Fragen und Antworten

Warum ein FC St. Pauli-Museum?

Warum ein FC St. Pauli-Museum?

Der FC St. Pauli ist ein Fußballverein wie kein anderer. Große Titel hat er nie gewonnen, und trotzdem zählt er zu den beliebtesten Vereinen Deutschlands, mit Fans in Europa und der ganzen Welt. Warum? Was macht diesen Verein so besonders, wie ist er geworden, was er ist, und was wird ihn in Zukunft ausmachen? Das ist die Geschichte, die ein Museum über den FC St. Pauli erzählen soll – denn wer die Geschichte des FC St. Pauli nicht kennt, kann ihn nicht verstehen.

Was sind die Aufgaben eines FC St. Pauli-Museums?

Was sind die Aufgaben eines FC St. Pauli-Museums?

Als Gedächtnis des Vereins wird das FC St. Pauli-Museum uns immer wieder vor Augen führen, das nichts von dem, was wir haben, selbstverständlich ist – und es wird als zentrales Archiv und Depot sicherstellen, dass keine wertvollen Erinnerungen und Gegenstände aus der bewegten Geschichte des Vereins verloren gehen. 

Als Begegnungsstätte für alte und neue St. Paulianerinnen und St. Paulianer wird das FC St. Pauli-Museum gemeinsam mit den Fanräumen und dem darin beheimateten Fanladen dazu beitragen, dass die Gegengerade des Millerntor-Stadions auch außerhalb der Spieltage ein lebendiger Ort wird – ein Ort, an dem Vereinsgeschichte geschrieben, erzählt und gelebt wird.

Zudem wird das Museum als einzigartige fußballkulturelle Attraktion nicht nur das Millerntor-Stadion, sondern auch die Stadt Hamburg bereichern – und neue Sympathisanten und Fans an diesen einzigartigen Verein heranführen.

Wird der Förderverein das Museum selbst betreiben?

Wird der Förderverein das Museum selbst betreiben?

Eine wichtige Aufgabe des Fördervereins „1910 – Museum für den FC St. Pauli e.V.“ ist die finanzielle Unterstützung für die Planung, Einrichtung und den späteren Betrieb des Museums.

Darüber hinaus bereitet er die Einrichtung des Museums vor, erstellt inhaltliche Konzepte und wird schon vor dem offiziellen Start des eigentlichen Museums  Veranstaltungen und Ausstellungsprojekte  umsetzen und betreiben. Ein wichtiger Teil der Arbeit des Fördervereins ist natürlich die Werbung für das Museum und auch die Darstellung der Geschichte des FC St. Pauli selbst. 

In welchem rechtlichen und organisatorischen Rahmen das eigentliche Museum später betrieben werden wird, ist noch nicht klar. Denkbar sind hier verschiedene Möglichkeiten. Im Rahmen der Vorbereitung werden hierzu verschiedene Modelle untersucht. 

Wie kann ich das FC St. Pauli-Museum unterstützen?

Wie kann ich das FC St. Pauli-Museum unterstützen?

Am besten durch eine Mitgliedschaft im Förderverein! Die Mitgliedschaft ist schon ab zwei Euro im Monat möglich (24 Euro/Jahr). Verpflichtungen sind nicht daran gebunden – natürlich freuen wir uns immer über aktive neue Mitarbeiterinnen mit Lust am ehrenamtlichen Engagement, doch wenn die Zeit dazu fehlt, ist eine „passive Mitgliedschaft“ als reines Fördermitglied ohne weiteres möglich.  Das Beitrittsformular gibt es hier.

Gibt es bereits ein Museumskonzept?

Gibt es bereits ein Museumskonzept?

Im Förderverein gibt es bereits jetzt eine große Anzahl von Ideen, Ansätzen und Anforderungen für und an ein FC St. Pauli-Museum – und die Sammlung wird kontinuierlich erweitert. 

Die Ordnung, Ausarbeitung und Prüfung dieser Ideen  und die Einordnung in einen sinnvollen Konzeptionsrahmen gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Fördervereins, die in der nächsten Zeit eine große Rolle spielen werden. 

Dabei hat der Verein das Glück auf das ehrenamtliche Engagement von Museologen, Historikern, Geschäftsleuten, Grafikern, Textern und anderen Fachleuten zurückgreifen zu können. 

Zum gegebenen Zeitpunkt wird die finale Feinarbeit und Umsetzung des Konzepts voraussichtlich in den Händen eines hauptamtlichen Kurators liegen.

Was wird das FC St. Pauli-Museum kosten – und bedrohen die Kosten für Einrichtung und Betrieb die Konkurrenzfähigkeit unserer Lizenzspielermannschaft?

Was wird das FC St. Pauli-Museum kosten – und bedrohen die Kosten für Einrichtung und Betrieb die Konkurrenzfähigkeit unserer Lizenzspielermannschaft?

Der genaue Kostenrahmen ist noch nicht ermittelt, es sind aber Kosten im sechsstelligen Bereich zu erwarten. Aufgabe und Ziel des Fördervereins „1910 – Museum für den FC St. Pauli e.V.“ ist, diese Gelder durch private Unterstützung von Mitgliedern, Freunden und Partnern, Sponsoring, die Abteilung Fördernde Mitglieder (AFM) des FC St. Pauli, öffentliche Fördermittel und sonstige Maßnahmen einzuwerben. 

Eine Belastung des kommerziellen Teils des FC St. Pauli selbst soll vermieden werden. Insbesondere wird der Etat der Bundesliga-Mannschaft durch das Museum in keiner Weise berührt.  

Bis wann muss das Museum finanziert sein?

Bis wann muss das Museum finanziert sein?

Anders als z.B. bei den Fanräumen wird es keinen Stichtag am Ende eines längeren „Sammel-Zeitraums“ zur Realisierung der Grundfinanzierung geben. 

Der Förderverein wird umgehend mit der Erweiterung der Sammlung und auch mit der Umsetzung erster Teilprojekte beginnen. Wer den Förderverein unterstützt, wird schon 2013 erste Ergebnisse sehen können. 

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem FC St. Pauli-Museum und den Fanräumen?

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem FC St. Pauli-Museum und den Fanräumen?

Es gibt keinen organisatorischen Zusammenhang zwischen dem FC St. Pauli-Museum und Fanräume e.V.. Doch schon angesichts der unmittelbaren Nachbarschaft des geplanten Museums (vom Heiligengeistfeld aus rechts in der neuen Gegengerade) und der Fanräume (direkt daneben in der Mitte der neuen Gegengerade) bieten sich zahlreiche Kooperationsmöglichkeiten an, etwa im Bereich des Fanräume-Archivs zur Fankultur, das Teil der neuen Fanräume wird.

Beide Initiativen werden freundschaftlich kooperieren und die Möglichkeiten bestmöglich nutzen, die bisher angedachten Ansätze müssen jedoch noch zwischen Fanräume e.V. und dem Museums-Förderverein besprochen und weiter ausgearbeitet werden.

Was hat das FC St. Pauli-Museum mit der Polizeiwache zu tun?

Was hat das FC St. Pauli-Museum mit der Polizeiwache zu tun?

Das FC St. Pauli-Museum und die geplante Kombination aus Stadion- und Domwache (als Ersatz der bisherigen, externen Domwache in unmittelbarer Nähe des Millerntor-Stadions) konkurrieren um dieselbe Fläche, vom Heiligengeistfeld aus gesehen in etwa das rechte Drittel im „Erdgeschoss“ der neuen Gegengerade. 

An dieser Stelle, wo bisher die kombinierte Dom- und Stadionwache vorgesehen war, befindet sich die einzige ausreichend große, zusammenhängende und öffentlich gut zugängliche Fläche für die Umsetzung einer Museumsausstellung. 

Eine Einrichtung des FC St. Pauli-Museums in einer angemieteten Fläche außerhalb des Stadions wäre nicht nur aus historischen Gründen ein ungeheurer Verlust und aus Tourismus-Perspektive unattraktiv, sondern schon aus finanziellen Gründen unmöglich: Die Mietzahlungen würden dauerhaft bei mindestens 130.000 Euro liegen, Tendenz stark steigend. 

Für die Polizeiwache gibt es hingegen außerhalb des Stadions ausreichend Platz, und der alternative Standort (dort, wo die bisherige Domwache steht) wird inzwischen auch von der Polizei als attraktiver angesehen. Es geht also nur um Fragen der konkreten Umsetzung und Finanzierung, „vertrieben“ wird niemand. 

Wie groß ist der Flächenbedarf des Museums – und könnte das FC St. Pauli-Museum auch anderswo im Stadion realisiert werden?

Wie groß ist der Flächenbedarf des Museums – und könnte das FC St. Pauli-Museum auch anderswo im Stadion realisiert werden?

Eine Realisierung des Museums in der noch zu bauenden neuen Nordkurve ist aus strukturellen Gründen (Zuwegung, bereits vergebene Flächen, Sicherheitsvorschriften) unmöglich. 

Somit stehen im Millerntor-Stadion nur zwei Flächen zur Verfügung: im südlichen Teil der Gegengerade (vom Heiligengeistfeld aus gesehen links) ca. 410 qm und im nördlichen Teil (vom Heiligengeistfeld aus gesehen rechts) die 600 qm, die die Polizeiwache belegen würde, dazu noch ca. 150 qm sonstige Flächen zwischen den 600 qm und den Fanräumen. 

Diese insgesamt 750 qm stellen keinesfalls die „Erfüllung aller Träume“ dar (die Kuratorin der Jahr100-Ausstellung hatte in einer Vorstudie einen minimalen Flächenbedarf von 950 qm ermittelt), sind aber nach Erfahrung anderer Fußballmuseen und auf Grundlage eigener Vorstudien eine vernünftige Grundlage zur Realisierung eines attraktiven Museums, das nicht nur seinen Zweck erfüllt, sondern durch gute Besucherzahlen die Chance hat, mittel- bis langfristig zumindest kostendeckend betrieben zu werden. 

Diese Fläche umfasst eine Dauerausstellung, einen Bereich für thematisch wechselnde Ausstellungen, Archiv/Depot, Büro und sonstige Flächen wie den Eingangsbereich mit Ticketverkauf. 

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